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3D-Druck zum Anbeißen

Neuer Schoko-3D-Drucker revolutioniert Food-Printing

PREVIEW online - 3D-Druck aus Kunststoff oder Metall kannte man bisher nur aus industrieller Anwendung. Aber ein kunstvoller 3D-Druck, der einem auf der Zunge zergeht, das ist neu. Benedikt Daschner, Gründer des Münchner Start-ups „chocolate3“, ist Erfinder des ersten 3D-Schokoladendruckers. Mit dem „choc mate 2“ hat er die zweite Generation seines 3D-Druckers entwickelt. Eine Crowdfunding-Kampagne soll es jetzt ermöglichen, die Food-Printing-Revolution in Serie zu bringen.

„Die vergangenen Jahre seit unserer Gründung 2018 haben uns nicht nur gezeigt, wie groß die Nachfrage nach hochwertiger, personalisierter Schokolade ist“, berichtet Innovator Benedikt Daschner, Founder und Geschäftsführer von „chocolate3“. „Das große Interesse hat uns auch angespornt, den ersten 3D-Drucker für Schokolade fortzuentwickeln und das Nutzerpotenzial zu erweitern.“ Bereits die erste Version des Schokoladendruckers erhielt 2019 auf der Internationalen Handwerker Messe München (IHM) den „Bundespreis für hervorragende innovatorische Leistungen für das Handwerk“.

Ein Jahr akribischer Weiterentwicklung haben sich gelohnt. Der „choc mate 2“ – die zweite Generation des Schokoladen 3D-Druckers – kann jetzt nicht nur jede echte Schokolade in einer nie dagewesenen Qualität verarbeiten. Die Nutzerfreundlichkeit wurde erhöht. Die Bedienung weitestgehend vereinfacht und automatisiert. Schoko-Fans werden beim gesamten Druck-Prozess quasi an die Hand genommen.

Food-Printing in höchster Vollendung

Um Schokolade in bisher unbekannte Genussstücke verwandeln zu können, muss man weder Technikfreak noch Programmierer sein. Denn die clevere Software von Daschners neuer 3D-Drucker-Generation nimmt die Nutzer quasi an die Hand. Logos oder andere Vorlagen werden automatisch in die Sprache des Druckers „übersetzt“. Eine intuitiv bedienbare Oberfläche leitet den Anwender über einen integrierten Touchscreen durch den gesamten Vorbereitungs- und Druck-Prozess.

So gelingt es selbst Laien, zur Überraschung ihrer Gäste, Torten, Gebäck oder Pralinen mit einem beliebigen Schokoladenüberzug (Kuvertüre) zu verfeinern oder andere, leckere Kunstwerke aus dem 3D-Drucker zu zaubern.

Mit wenigen Klicks erzeugt die von Benedikt Daschner entwickelte Software aus 2D-Zeichnungen, Vorlagen oder Texten vollautomatisch fertige Druckdateien. Ob essbare Visitenkarten, individuelle Osterhasen oder Weihnachtsmänner, herausragende Kundenpräsente, Schriftzüge, Fußball-, Film- oder Pop-Idole in groß oder klein... Vom Porsche bis zum Eifelturm zum Anbeißen, als Highlight jeder Torte oder innovatives Solo-Geschenk mit aromatischem Geschmacksmoment: der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Denn der „choc mate 2“ erfüllt jeden schokoladigen Drucker-Wunsch.

Zum Anbeißen schön

Je nach Aufwand und Größe – die sich übrigens frei bestimmen lässt – benötigt Schoko-3D-Druck zwischen zwei Minuten und fünf Stunden. Bis zu 90 Törtchenaufleger oder Dessert-Accessoires passen gleichzeitig auf ein Druckbett. Können in einem Arbeitsgang produziert werden. Während des Druckvorgangs hat der Bediener Zeit für andere Aufgaben. Der Schokoladendruck entsteht dann - wie von Zauberhand - auf Knopfdruck. Ganz nebenbei. Schicht für Schicht mit je 0,1 bis 0,5mm Höhe. Bei konstanter Temperatur entsteht so ein filigranes Schoko-Kunstwerk, dem man nach der Fertigstellung nicht mehr ansieht, dass es ´mal aus einem Drucker gekommen ist.

High-Tech und Tradition – Wie passt das zusammen?

Aber Schokolade, High-Tech, traditionelles Handwerk, Software- und Programmierungskenntnisse: Wie passt all das Gegensätzliche zusammen? Daschner ist Tüftler, Bastler und leidenschaftlicher Schokoladenfan. Sein Physikstudium wurde ihm zu trocken und theoretisch. Deshalb machte er kurzerhand seinen Konditormeister. Beim Schokoladen-3D-Druck ergänzen sich jetzt all seine Fähigkeiten in einer leidenschaftlichen Perfektion.

Drucktechnik in neuer Dimension

Der „choc mate 2“ bringt Logos oder die Handschrift eines Kunden in einer so hohen Präzision auf Schokoladentafeln auf, wie es von Hand nicht möglich wäre. Um selbst kleinste Details darstellen zu können, wird mit Düsen von rund 0,5mm Durchmesser gearbeitet. In diesen Dimensionen kann selbst die normale Krümmung von Schokoladentafeln zum Problem werden. Deshalb vermisst der „choc mate 2“ die Schokoladentafel vor dem 3D-Druck automatisch mit einem optischen Sensor und kompensiert die Krümmung während des Drucks.

Guter Geschmack aus dem Drucker

„Die von uns verwendete Kuvertüre wird nach höchsten Standards von Felchlin in der Schweiz produziert“, verrät Benedikt Daschner. Die dunkle Variante mit 65% Kakaogehalt wurde sogar schon als beste Kuvertüre der Welt ausgezeichnet. „Schokolade aus unserem 3D-Drucker schmeckt den meisten Schoko-Fans viel besser als normale Tafel-Schokolade“, weiß der Schoko-Künstler aus seinen Kundengesprächen zu berichten. „Denn der Geschmack der von uns verwendeten Schokolade wird nicht durch Zusatzstoffe oder geschmacklich und qualitativ minderwertigere Fettglasur verändern“, verrät er sein Geheimnis. „Sie behält so ihren natürlich reinen Geschmack.“

3D-Druck zum Anbeißen

Filigrane Schokowände von rund 1mm Stärke sorgen bei den Druck-Varianten noch zusätzlich für ein völlig neuartiges „Mund- und Aroma-Gefühl“. Durch seinen „feinen Knack“ und Schmelz können sich die Aromen nämlich noch viel besser entfalten. Möglich macht das eine hoch präzise Steuerung, die die Kuvertüre im Druckkopf auf konstant perfekter Temperatur hält. „Werden unsere `Schokoladensticks` verwendet, entfällt sogar das manuelle Vortemperieren.“ Der Drucker bringt die Schokolade selbstständig und vollautomatisch auf die richtige Temperatur. „Der Kunde muss nichts weiter tun.“ Der 3D-Drucker kann jede Schokolade oder Kuvertüre verarbeiten.

3D-Druck für Schokolade: Wie Tradition und High-Tech verschmelzen

Mit dem neuen „choc mate 2“ kann jetzt jeder – ohne Fachkenntnis - individuelle Kunstwerke zum Anbeißen erstellen. Überall wo die ungewöhnliche Schoko-Kunst aus dem 3D-Drucker kommt, erweckt das Staunen und größtes Interesse. Daher bietet „chocolate3“ diese Faszination auch als Live-Erlebnis für Messen, Koch-Events, Empfänge oder Veranstaltungen jeder Art an.

„Für viele sind Schokoladen-Kunstwerke aus dem 3D-Drucker eine komplett neue Erfahrung und einfach faszinierend“, weiß Konditormeister Daschner aus vielfältigen Besucher-Kommentaren zu berichten. „Da verbinden sich unterschiedliche Welten zu individuellen Genussmomenten“, schwärmt der Innovator. „Das weckt beim Publikum höchste Aufmerksamkeit und eine magnetische Anziehungskraft.“

Konditormeister mit High-Tech-Know-how

Mit seinem Schokoladen-3D-Drucker hat Benedikt Daschner die Schokoladenverarbeitung ins 21. Jahrhundert katapultiert. „Chocolate³ vereint vorbildlich und innovativ Tradition und Zukunft.“ Durch diese ungewöhnliche Schokoladenverarbeitung werden nicht nur einer ganzen Branche neue Geschäftsmodelle und Möglichkeiten eröffnet. „Durch die hinterlegte Software ist eine einfache Bedienbarkeit bei einem sehr hohen Qualitätsanspruch gegeben“, so die Jury bei der Vergabe des Bundespreises für den 3D Schokoladendrucker.

Und die Innovation geht weiter. Benedikt Daschner hat jetzt die zweite Generation seines 3D-Schokodruckers fertig. Über die Crowdfunding Kampagne, die vom 30. April bis 29. Mai läuft, möchte er Geld für die Serien-Erstellung des „choc mate 2“ einsammeln. Helfen Sie mit, dass ein 3D-Schokoladendrucker neuester Generation bald in jeder Küche guter Restaurants und Hotels steht und dem traditionellen Konditoren-Handwerk – dank High-Tech-Unterstützung – eine vielversprechende Zukunftsperspektive eröffnet.

Weitere Informationen:

https://www.kickstarter.com/projects/chocolate3/choc-mate-2

Pressekontakt
Peter Becker
Eckerkamp 139b
22391 Hamburg
Tel. +49-40-53 930 460
press(at)pre-view-online.com



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Die neue Generation des 3D-Schoko-Druckers
Quelle: chocolate3
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Drucker-Patrone mit flüssiger Schokolade für die neue Generation des 3D-Schoko-Druckers
Quelle: chocolate3
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Druckkopf des neuen 3D-Schoko-Druckers
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Benedikt Daschner, Gründer des Münschner Start-ups chocolate3, hat einen 3D-Drucker für Schokolade entwickelt.
Quelle: chocolate3
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Ob als Krönung von Hochzeits- und Geburtstagstorten bis hin zu eßbaren Visitenkarten oder Firmen-Logos: Mit dem 3D-Schocko-Druck ist alles möglich. Quelle: chocolate3
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Benedikt Daschner, Gründer des Münschner Start-ups chocolate3, hat eine neue 3D-Drucker-Generation für Schokolade entwickelt.
Quelle: PREVIEW online
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