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WLAN statt 5G fürs autonome Fahren?

EU stimmt gegen Mobilfunk-Zukunft

PREVIEW online - Verspielen EU-Parlamentarier unsere mobile Zukunft? Geht es nach dem Willen der Brüsseler-Bürokraten und -Technik-Laien, sollen autonome Autos künftig via WLAN miteinander kommunizieren und nicht mit dem sehr viel schnelleren, besseren und sicheren neuen 5G-Standard.

Auch wenn Handy-Hersteller aus Vermarktungsgründen gerne etwas anderes erzählen: Die großen Vorteile der 5G-Technologie haben nichts damit zu tun, dass wir künftig alle noch schneller mobil telefonieren können. Die schnelle, fast latenzzeitfreie neue Mobilfunktechnik wird das vernetzte Arbeiten und Produzieren revolutionieren und smart factories möglich machen. Auch für das autonome Fahren – wo schnellste Reaktionszeiten von größter Bedeutung sind - wären die Vorteile von 5G existenziell.

Daher hat sich im technologisch fortschrittlichen China das auf 5G-basierende „Betriebssystem für autonomes Fahren“ bereits durchgesetzt. Und – wie es aussieht – werden die USA diesem Beispiel wohl bald folgen.

Aber das sieht man derzeit noch nicht überall so. Zwar haben sich Unternehmen wie Daimler, BMW und die Deutsche Telekom klar zugunsten von 5G positionieren. Aber Hersteller wie VW, Toyota oder Renault geben WLAN-basierten Lösungen den Vorzug. Indem sie der bereits verfügbaren WLAN-Technologie den Vorzug einräumt, setzt jetzt auch noch das EU-Parlament die völlig falschen Signale. Denn selbst der neue WLAN-Standard ITS-G5 ist der 5G-Technologie hoffnungslos unterlegen. Bei BMW und der Telekom ist man sich jedoch einig, dass die EU mit dieser Entscheidung die Entwicklung beim autonomen Fahren um Jahre zurückgeworfen hat. In einem Brandbrief wenden sich BMW-Boss Harald Krüger und Telekom-Chef Tim Höttges an die Bundesregierung und drängen darauf, ihr Veto gegen diesen Beschluss einzulegen.

Mal schauen, ob es unter den politisch Verantwortlichen noch irgendwelche Menschen mit einem minimalen, technologischem Sachverstand gibt.

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Das Thema 5G dominierte die HANNOVER MESSE 2019. Zu sehen waren mehr als 500 Beispiele für den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der industriellen Fertigung, 5G-Anwendungen sowie Lösungen für die Energie- und Mobilitätswende.
Quelle: Deutsche Messe
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Ein Kernpunkt der HANNOVER MESSE 2019 waren die 5G Arena und das 5G Forum. Denn 5G verbessert Konnektivität und beschleunigt Reaktionszeiten. Zahlreiche anspruchsvolle Anwendungen im Internet of Things (IoT) werden dadurch erst möglich. Beispiele sind neben Industrie 4.0 und neuen Verkehrsleitsystemen auch vernetzte Ver- und Entsorgungskonzepte.
Quelle: Deutsche Messe
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