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Zukunftspakt für den Industriestandort Deutschland

"Siemensstadt 2.0": 600 Millionen Euro für Berlin

Siemens - Bekenntnis zu Berlin und Deutschland: Die Siemens AG plant auf dem historischen Siemens-Gelände in Berlin Spandau die größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte von Siemens in Berlin. In den kommenden Jahren sollen bis zu 600 Millionen Euro in eine neue Arbeits- und Lebenswelt investiert werden: Siemensstadt 2.0. Das Projekt erstreckt sich über eine Fläche von 70 Hektar und hat zum Ziel, das großflächige Industrieareal in einen modernen und von vielfältiger Nutzung geprägten urbanen Stadtteil der Zukunft zu wandeln. Ein weiteres Ziel ist, im Zusammenwirken von Wissenschaft und Wirtschaft ausgewählte Schlüsseltechnologien und Innovationsfelder zu stärken. Dafür sollen Forschungs-, Fach- und Gründungszentren, sowie außeruniversitäre und wissenschaftliche Einrichtungen und deren Partnerunternehmen angesiedelt werden.

„Das Gründungskonzept der Siemensstadt 1897 bestand darin, Arbeiten, Forschung und Wohnen zu vereinen und damit eine intakte Symbiose für eine erfolgreiche Zukunft zu schaffen. Auch heute müssen wir die Zukunft der Arbeit neu denken. Megatrends, wie die industrielle Digitalisierung und die Urbanisierung werden fundamentale Veränderungen mit sich bringen. Arbeiten, Leben und Wohnen werden integrierter und mit der zunehmenden Vernetzung von Menschen und Dingen entstehen neue Ökosysteme. Siemens ist Weltmarktführer und Vordenker in der Automatisierung und der industriellen Digitalisierung. Genau darum geht es uns in der Siemensstadt 2.0 ─ wir wollen Industrie 4.0 auch im sozio-ökonomischen Umfeld führend gestalten. Dazu gehört ein vernetztes Ökosystem mit flexiblen Arbeitsbedingungen, gesellschaftlicher Integration und bezahlbarem Wohnraum“, sagte Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG.

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller: „Ich möchte allen Beteiligten, ganz besonders den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Berliner Verwaltung danken. Wir haben Siemens früher als der Konzern es erwartet hat, ein sehr gutes Angebot vorlegen können. Dies war ein Kraftakt. Besonders freue mich darüber, dass die Zusage von Siemens am letzten Tag meiner Bundesratspräsidentschaft, in der ich den Schwerpunkt auf die Entwicklung der Arbeitswelt im Zeitalter der Digitalisierung gesetzt habe, gekommen ist. Wir werden das Thema Digital und Sozial, auch mithilfe dieser größten Einzelinvestition in Berlin weiterverfolgen, denn die zunehmende Digitalisierung verändert nicht nur die Arbeitswelt, sondern das Leben vieler Menschen, so wie dies in der industrielle Revolution schon einmal passiert ist. Dieses Bekenntnis zu Berlin wird Impulse für die nächsten 20 Jahre setzen. Es werden Arbeitsplätze entstehen, der Wissenschaftsstandort wird profitieren und die Infrastruktur wird auch entwickelt werden. Berlin wird mehr und mehr zur Smart City. Von Berlin geht damit ein deutliches Signal aus: Wirtschaftliche Modernität und soziale Verantwortung gehören zusammen und werden hier gedacht, erprobt und gelebt.“

„Der Senat von Berlin hat uns überzeugend dargelegt, dass er ein solches Großprojekt will. Und er hat sehr gute Voraussetzungen dafür geschaffen, um die Entwicklung für beide Seiten zu einem Erfolg zu führen. Als gebürtiger Berliner freue ich mich ganz persönlich über diese Vereinbarung. Wir schaffen mit der neuen Siemensstadt ein für alle offenes Ökosystem, um Arbeiten, Forschen, Wohnen und Lernen auf einem Areal zusammen zu bringen. Wir verbinden Spitzentechnologie und neue Arbeitswelten und entwickeln so einen Kiez, der Raum für Entwicklung und Fortschritt bietet. Wir greifen so den Ursprungsgedanken von Werner von Siemens auf und tragen diese Idee in die Zukunft“ sagte Cedrik Neike, Mitglied des Vorstands der Siemens AG.

Das Projekt ist ein langfristiges und in die Zukunft gerichtetes Bekenntnis zum Standort Deutschland und soll für Mitarbeiter und Bürger sowie die Metropolregion ein Symbol für Innovationskraft und Wissenschaft werden. Die Partner streben an, mit dem Zukunftspakt das Land Berlin als Standort für Zukunftsindustrien und Zukunftstechnologien zu stärken und die Siemensstadt in dieser Hinsicht zu einem Schwerpunktstandort zu machen. Das Projekt sieht vor, das heutige Siemens-Areal in Spandau bis zum Jahr 2030 zum Technologiepark und Inkubator im Herzen der Siemensstadt zu entwickeln. Die bestehende industrielle Architektur bietet ein attraktives Umfeld für neue Modelle des Arbeitens und eine ausgezeichnete Basis für künftige neue Produktionsanforderungen. Zukunftsweisende Büro-, Forschungs- und Produktionsflächen sollen genauso entstehen wie moderne Formen des Wohnens.

Im Einzelnen sollen in Siemensstadt Anwendungsfelder wie dezentrale Energiesysteme und Energiemanagement, Elektromobilität, Industrie 4.0, Machine Learning, vernetzte Assets, Internet der Dinge (IoT), Künstliche Intelligenz, Data Analytics, Blockchain sowie Additive Manufacturing angesiedelt werden. Das Konzept sieht Investitionen in service- und fertigungsbezogene Kernkompetenzen vor. Damit sind auch neue Stellenprofile verbunden. In Abstimmung mit dem Berliner Senat wird Siemens einen städtebaulichen Wettbewerb durchführen, der Grundlage für die weitere Entwicklung des Projekts sein wird.

Im Rahmen der Vereinbarung der Siemensstadt wurde eine zweite Absichtserklärung für einen Industrie- und Wissenschaftscampus mit der Stadt Berlin, der TU Berlin, der Fraunhofer-Gesellschaft und der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) unterzeichnet. Die Absichtserklärung stellt die Weichen für eine erste konkrete Maßnahme, die sowohl dedizierte Kerntechnologien, als auch spezifische Anwendungsfelder im Bereich der konventionellen Kraftwerkstechnik adressiert.

Siemens beschäftigt rund 11.400 Mitarbeiter in Berlin. Neben der Produktion sind weitere Beschäftigungsfelder die Bereiche Engineering, Forschung und Entwicklung, Aus- und Weiterbildung, Customer Service und Vertrieb. Berlin ist damit bis heute der weltweit größte Fertigungsstandort von Siemens.


Mehr Informationen zur Siemens-Historie in Berlin finden Sie unter

www.siemens.com/geschichte-siemensstadt

PREVIEW onlinePressekontakt
Siemens AG
Herr Yashar Azad
Werner-von-Siemens-Straße 1
80333 München
Tel: +49 (89) 636-37970
yashar(punkt)azad(at)siemens(punkt)com



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Von links nach rechts: Erste Reihe: Michael Müller, Bürgermeister von Berlin; Cedric Neike, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, Region Asien/Australien, Division Energy Management; Zweite Reihe: Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft Energie und Betriebe; Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG und Frank Bewig, Bezirksstadtrat für Bauen, Planen und Gesundheit.
Quelle: www.siemens.com/presse
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Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft Energie und Betriebe; Michael Müller, Bürgermeister von Berlin; Cedric Neike, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, Region Asien/Australien, Division Energy Management und Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG. (v.l.n.r.)
Quelle: www.siemens.com/presse
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Cedric Neike, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, Region Asien/Australien, Division Energy Management und Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG.
Quelle: www.siemens.com/presse
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Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG.
Quelle: www.siemens.com/presse
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Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft Energie und Betriebe; Michael Müller, Bürgemeister von Berlin; Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG und Cedric Neike, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, Region Asien/Australien, Division Energy Management. (v.l.n.r.)
Quelle: www.siemens.com/presse
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Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft Energie und Betriebe; Michael Müller, Bürgemeister von Berlin; Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, Cedric Neike, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, Region Asien/Australien, Division Energy Management und Ulrich Panne, Präsident BAM und Andreas Meuer, Vorstandsmitglied Fraunhofer.
Quelle: www.siemens.com/presse
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