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Digitale Essensmarke, -Kuhglocken und Muskel-Booster

Digitale Trends, Gadgets und Technologien

PREVIEW online - Die Digitalisierung greift um sich. Keine Branche wird davon unberührt bleiben. Auf der PREVIEW, der bekannten Presse-Vorschau, präsentierten junge StartUps pfiffige Neuheiten, von der „digitalen Essensmarke“ über digitale Kuhglocken bis hin zur Hightech-Kleidung. Björn Czieslik hat sich die neuen Gadgets und Technologien angesehen.

Die Digitalisierung greift um sich. Keine Branche wird davon unberührt bleiben. Auf der PREVIEW, der bekannten Presse-Vorschau, präsentierten junge StartUps pfiffige Neuheiten, von der „digitalen Essensmarke“ über digitale Kuhglocken bis hin zur Hightech-Kleidung. Björn Czieslik hat sich die neuen Gadgets und Technologien angesehen.
6,27 Euro pro Tag – das ist der Betrag, den jeder Arbeitgeber in Deutschland seinen Arbeitnehmern als steuerfreien Zuschuss fürs Mittagessen gewähren darf. Doch die Abrechnung ist kompliziert, das Einreichen von Belegen aufwändig, Gutscheine sind unsexy und unflexibel.

Genau hier setzt nun die Münchner Spendit AG mit ihrer App Lunchit an. Key Account Managerin Heike Pötsch erklärt die Idee:

O-TON 1 Heike Pötsch, Spendit AG (0:25)
„Im Endeffekt geht es darum, den verstaubten, etwas veralteten Gutschein für Essensförderung abzulösen. Das Ganze ein bisschen flexibler zu machen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Das heißt, der Arbeitnehmer kann gehen, wohin er möchte zum Essen. Ganz egal, ob es die Dönerbude ist, der Bäcker, der Metzger, der Supermarkt. Er holt sich was zu Essen, fotografiert den Beleg über unsere App und kriegt das, was er gegessen hat, über seinen Arbeitgeber mit dem nächsten Gehalt erstattet, netto.“

Lunchit liest die Belege aus, archiviert sie und kümmert sich um die gesamte Abrechnung. Firmen zahlen für diesen Service 12,90 Euro pro Monat und Mitarbeiter. Mehr als 300 Unternehmen machen schon mit und bieten ihren Mitarbeiten durch die „digitale Essensmarke“ einen ganz besonderen Benefit.

Wer beim Mittagessen zu häufig zu Currywurst oder Pizza greift, sollte überflüssige Kalorien schnell wieder durch sportliche Aktivitäten loswerden. Kay Rathschlag, Gründer und Geschäftsführer der Firma Antelope, bietet nicht nur dafür die perfekte Unterstützung:

O-TON 2 Kay Rathschlag, Antelope (0:05)
„Wir stellen die Sportbekleidung der Zukunft her. Eine Fusion aus Sportbekleidung und Technologie.“

Diese Funktionsbekleidung soll das Training intensivieren und die Effektivität steigern.

O-TON 3 Kay Rathschlag, Antelope (0:24)
„Das System besteht aus drei Komponenten: Eine Kompressionskleidung, also eine eng anliegende Kleidung mit integrierten Elektroden und Leiterbahnen. Eine Hardware, die seitlich an der Textilie kontaktiert wird und die Größe von einem Smartphone hat. Aus dieser Hardware kommt ein elektrischer Impuls, der die Muskeln zur Kontraktion zwingt. Also eine so genannte Elektromuskelstimulation. Und es gibt noch eine App dazu, um das ganze System zu steuern auf dem Smartphone oder Tablet.“

Durch die in die Kleidung eingearbeiteten Elektroden und Leiterbahnen fließt Strom. Elektrische Impulse, die den ganzen Körper und die Muskeln stimulieren. Das fühlt sich an, wie ein harter Wasserstrahl aus der Dusche, ist aber völlig ungefährlich. Die Technologie kommt aus der Medizin, Antelope richtet sich damit an ambitionierte Sportler. Ambitioniert ist derzeit auch noch der Preis: Ab 300 Euro pro Kleidungsstück. Die Elektronik schlägt mit noch einmal 900 Euro zu Buche.

Nicht um sportliche Menschen, sondern um das Wohlergehen von Schafen und anderen Herdentieren kümmert sich die Schweizer Firma Tecsag. Die Tiere sind oft den ganzen Sommer über allein auf der Alm. Mittels AlpTracker, einem Hightech-Halsband, kann der Schäfer jetzt online nach dem Rechten sehen, erklärt der Geschäftsführer Thorsten Bogner:

O-TON 4 Thorsten Bogner, Tecsag (0:20)
„Es gibt die Schutzhunde, aber man weiß teilweise nicht, ob was passiert ist. Zum Beispiel: Es verunglückt ein Schaf oder es ist krank. Dann verendet es qualvoll. Oder der Wolf greift an. Wir analysieren einmal die Bewegung, bestimmen die Position der Tiere oder auch Bewegungsmuster von Herden oder einzelnen Tieren.“

Ein ins Halsband integrierter GPS-Sensor bestimmt alle 30 Minuten die Position. Danach schaltet er sich wieder ab. Die Datenübertragung in die Cloud erfolgt über ein so genanntes Low-Power-Netzwerk. Das verlängert die Akku-Lebenszeit auf bis sechs Monate.

Mit dem Alptracker bringt Tecsag jetzt eine Technologie auf den Markt, mit der sich aber nicht nur Schafe oder Kühe vernetzen lassen. Auch die Logistik und weitere Branchen oder der Tourismus profitieren. So lässt sich das Dauerbimmeln der Kühe, das viele Gäste nachts in vielen Urlaubsregionen um den Schlaf bringt, dank einer „digitalen Kuhglocke“ mit der Tecsag-Technik jetzt auf Wunsch einfach ausschalten. So sorgt die Digitalisierung für einen ungestörten Schlaf …

Pressekontakt
PREVIEW online
Redaktion
Eckerkamp 139b
22391 Hamburg
Tel. +49-40-53 930 460
press(at)pre-view-online.com

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Kay Rathschlag, Founder der Wearable Life Science GmbH, und Daniel Zeibig, Marketing Director, präsentierten antelope auf der DIGITAL BUSINESS PREVIEW, die neu entwickelte Sportkleidung mit integrierter Elektrostimulation.
Quelle: PREVIEW
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Kay Rathschlag, Founder der Wearable Life Science GmbH, und Daniel Zeibig, Marketing Director, präsentierten antelope auf der DIGITAL BUSINESS PREVIEW, die neu entwickelte Sportkleidung mit integrierter Elektrostimulation.
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Thorsten Bogner, Managing Director bei der TECSAG, der Schweizer Technology Solutions AG, präsentierte auf der DIGITAL BUSINESS PREVIEW das "Schaf 4.0". Per Alptracker weiß man jederzeit wo sich die einzelnen Tiere aufhalten. Das erfolgreiche Pilotprojekt ist auf andere Bereiche und Branchen übertragbar.
Quelle: PREVIEW
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Thorsten Bogner, Managing Director bei der TECSAG, der Schweizer Rechnology Solutions AG, erläutert im Gespräch mit Peter Becker (PREVIEW) auf der Highlight-Tour im Rahmen der DIGITAL BUSINESS PREVIEW den Alptracker. Das Pilotprojekt zur Bewegungsüberwachung von Schafen über das energiearme LORA-Network ist auch auf andere Anwendung und Branchen wie die Logistik übertragbar.
Quelle: PREVIEW
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Heike Pötsch, Kundenbetreuerin bei der Spendit AG, präsentiert auf der DIGITAL BUSINESS PREVIEW die erste digitale Essensmarke Lunchit.
Quelle: PREVIEW
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