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CES: Intelligente Fahrerjacke - sicher und komfortabel

Integrierte Heizung spart Energie bei Fahrzeugheizung

Continental - Das Technologieunternehmen Continental stellt auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas erstmals zwei Prototypen für eine wärmende und für eine aktiv leuchtende Sicherheitsjacke vor. „Intelligente Kleidungsstücke, sogenannte Smart Wearables, wie diese revolutionieren den Umgang mit Technik im Alltag und sorgen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr“, erklärt Tobias Huber, der bei Continental für die Entwicklung intelligenter und funktionaler Materialien verantwortlich ist. Beide Anwendungen werden über eine im Fahrzeugsitz integrierte Spule induktiv geladen.

„Dieses Konzept eröffnet enorme Möglichkeiten für die Zukunft“, ist Huber überzeugt. Denn die Interaktion mit der Fahrzeugelektronik ist erweiterbar: So könnten künftig Sensoren aus der Kleidung Daten wie Feuchtigkeit und Temperatur ermitteln und daran anknüpfend die Klimaautomatik über die Fahrzeugelektronik steuern.

LED-Leuchten als sicherer Blickfang

Immer und überall gut gesehen werden – für Kurierfahrer, Mitarbeiter von Rettungs- und Versorgungsdiensten und für Lkw-Fahrer beim Be- und Entladen ist das ein entscheidender Sicherheitsfaktor, weil sie in Gefahrensituationen und bei schlechten Witterungsverhältnissen besser für andere Verkehrsteilnehmer zu erkennen sind. Die optional beheizbare Warnjacke mit LED-Lichtern schützt ihren Träger vor Unfällen und aktiviert sich selbstständig beim Verlassen des Fahrzeugs. Die zusätzlich zu herkömmlichen Reflektoren integrierten energiesparenden LED-Leuchten gewährleisten eine gute Sichtbarkeit bei Dunkelheit – auch dann, wenn die Jacke nicht von einer externen Lichtquelle angestrahlt wird. Die Leuchtfunktion wird zudem automatisch aktiviert, sobald der Fahrer die Ladestation – also den Sitz – verlässt.

Eine im Fahrzeugsitz integrierte Spule lädt die Akkus für die LEDs und die integrierte Heizung induktiv auf. Dadurch hat die Jacke immer genug Strom. Eine flexible zweite Spule in der Jacke nimmt die Energie von der Sitzspule auf. Verschiedene Materialschichten sichern die Waschbarkeit und begrenzen die Abstrahlung des Magnetfelds auf den Fahrer. Über ins Textil eingearbeitete Drähte versorgt ein Akku die LEDs mit Energie. Der Akku samt Ansteuerungselektronik kann überall dort untergebracht werden, wo er nicht stört, beispielsweise in der Brusttasche.

Mehr Komfort durch effektives Heizkonzept

„Auch die Heizfunktion ist weit mehr als nur ein Komfortplus“, erklärt Huber. „Bei den zunehmend genutzten elektrisch betriebenen Auslieferfahrzeugen kann mit der Jackenheizung der Energieverbrauch für das Wärmen des Innenraums um bis zu 90 Prozent reduziert werden. Das bringt zusätzliche Reichweite, da statt des Innenraums der Fahrer selbst gewärmt wird.“

Künftig sollen elektrisch leitfähige Materialien die gewünschte Wärme in der Jacke erzeugen, ohne dass auch nur ein Millimeter Heizdraht verbaut wird. Verantwortlich dafür ist eine leit- und streichfähige Polymermischung, die mittels Druckverfahren in das Material integriert wird. Fließt Strom durch das Material, wird dieser unmittelbar in Wärme umgewandelt. „Dadurch ist die Oberfläche bei relativ geringem Energieverbrauch in Sekundenschnelle komplett aufgewärmt“, erläutert Dr. Erhard Barho, bei Continental verantwortlich für die Entwicklung funktionaler Oberflächen.

PREVIEW onlinePressekontakt
Continental AG

Jochen Vennemann
Manager External Communications
Telefon: +49 511 938-18024
E-Mail: jochen.vennemann@contitech.de



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Während der Fahrt lädt der Akku induktiv auf. Sobald der Fahrer aussteigt, beginnt die Jacke automatisch zu leuchten.
Quelle: Continental AG
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Mit der Jackenheizung kann der Energieverbrauch für das Wärmen des Innenraums um bis zu 90 Prozent reduziert werden. Aber auch beim Be- und Entladen muss der Fahrer nicht frieren.
Quelle: Continental AG
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Dr. Erhard Barho, bei Continental verantwortlich für die Entwicklung funktionaler Oberflächen.
Quelle: Continental AG
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Tobias Huber ist bei Continental für die Entwicklung intelligenter und funktionaler Materialien verantwortlich.
Quelle: Continental AG
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