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Siemens zeichnet zwölf Forscher mit 590 Erfindungen aus

33 Erfindungen pro Tag im Geschäftsjahr 2018

Siemens - Siemens hat zwölf besonders findige Forscher als "Erfinder des Jahres 2018" ausgezeichnet. Die Wissenschaftler sind zusammen für rund 590 Erfindungen und 589 erteilte Einzelpatente verantwortlich. Zwei der Erfinder kommen aus Deutschland, drei aus Österreich sowie jeweils einer aus Norwegen, Frankreich, Polen, Mexiko, China, Indien und USA. Ihre Erfindungen reichen von einer neuen Software, die das Design von Werkteilen mit 3-D-Druck revolutioniert, bis hin zu einer ausgeklügelten Fensterbeschichtung, die den Mobilfunkempfang in Zügen erheblich verbessert.

„Unsere Erfinder teilen das Bestreben, Fortschritte in Technologie und Gesellschaft zu ermöglichen, zu verwirklichen, worauf es ankommt sowie Nutzen für unsere Kunden und Stakeholder zu generieren“, sagt Roland Busch, Chief Technology Officer und Chief Operating Officer der Siemens AG. „Das ist der Zweck von Siemens. Und sie leben diesen Zweck.“ Die Auszeichnung vergibt Siemens seit 1995 jährlich an herausragende Forscher und Entwickler des Hauses, deren Erfindungen in erheblichem Maße zum Unternehmenserfolg beitragen. Seit 2016 wird die Auszeichnung auch an Forscher außerhalb des Unternehmens vergeben.

Siemens hat im Geschäftsjahr 2018 weltweit rund 3.850 Patente eingereicht. Das ist ein Zuwachs um 200 Patente gegenüber dem Vorjahreswert. Weltweit hält Siemens rund 65.000 erteilte Patente. Mitarbeiter von Siemens haben im Geschäftsjahr 2018 rund 7.300 Erfindungsmeldungen eingereicht. Bezogen auf 220 Arbeitstage sind das rund 33 Erfindungen pro Tag.


Diese Presseinformation sowie Pressebilder, -Videos und ausführliche Portraits zu den Erfindern finden Sie unter

www.siemens.com/presse/erfinder2018

PREVIEW onlinePressekontakt
Siemens AG
Werner-von-Siemens-Straße 1
80333 München

Florian Martini
Tel: +49 (89) 636-33446
florian(punkt)martini(at)siemens(punkt)com



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Siemens hat zwölf besonders findige Forscher als "Erfinder des Jahres 2018" ausgezeichnet. Die Wissenschaftler sind zusammen für rund 590 Erfindungen und 589 erteilte Einzelpatente verantwortlich. Zwei der Erfinder kommen aus Deutschland, drei aus Österreich sowie jeweils einer aus Norwegen, Frankreich, Polen, Mexiko, China, Indien und USA. Die Auszeichnung vergibt Siemens seit 1995 jährlich an herausragende Forscher und Entwickler des Hauses, deren Erfindungen in erheblichem Maße zum Unternehmenserfolg beitragen. Seit 2016 wird die Auszeichnung auch an Forscher außerhalb des Unternehmens vergeben. Siemens hat im Geschäftsjahr 2018 weltweit rund 3.850 Patente eingereicht. Das ist ein Zuwachs um 200 Patente gegenüber dem Vorjahreswert. Weltweit hält Siemens rund 65.000 erteilte Patente. Mitarbeiter von Siemens haben im Geschäftsjahr 2018 rund 7.300 Erfindungsmeldungen eingereicht. Bezogen auf 220 Arbeitstage sind das rund 33 Erfindungen pro Tag.
Quelle: www.siemens.com/press
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Zwölf Forscher mit rund 590 Erfindungen und 589 erteilte Einzelpatente (von links nach rechts): Erste Reihe von unten: Dr. Arturo Flores Renteria, Dr. Suraj Musuvathy und Dr. Mark Griswold; zweite Reihe: Dr. Jilong Yao, Dr. Werner Stamm, Dr. Janusz Rajski, Beat Weibel, Leiter Siemens Patentabteilung, Dr. Lukas W. Mayer; dritte Reihe: Dr. Roland Busch, Chief Technology Officer und Mitglied des Vorstands der Siemens AG, Dr. Peter Jakob, Dr. Jean-Mary Martel, Vemund Kaarstad, Dr. Mehrdad Madjdi, Andreas Demmer.
Quelle: www.siemens.com/press
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In den 1990er-Jahren drohten die Aufwendungen für das Testen von Chips die Herstellungskosten zu übersteigen. Erfinder des Jahres Dr. Janusz Rajski (68) von Digital Factory entwickelte ein Testverfahren, das mittels Datenkompression bis zu 100-mal schneller arbeitet als herkömmliche Methoden. Die Erfindung sorgte für großes Aufsehen in der Halbleiterindustrie, denn mit TestKompress blieben hochintegrierte Chips bezahlbar. Für Rajski ist seine Ausbildung in Mathematik und Phsyik in Polen bis heute die Grundlage seines Erfolgs. Rajski wird in der Kategorie Lebenswerk ausgezeichnet.
Quelle: www.siemens.com/press
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Wie wichtig Open Innovation ist, zeigt das CAIPIRINHA-Verfahren für schnellere und bessere Magnetresonanztomographie (MRT)-Scans, das die Wissenschaftler Dr. Mark Griswold (42) und Dr. Peter Jakob für (55, rechts) Siemens Healthineers entwickelt haben. Peter Jakob hat an der Universität Würzburg den Lehrstuhl für Experimentelle Physik inne. Die Universität gilt als Kaderschmiede für MRT-Forscher. Mark Griswold ist Professor an der Case Western Reserve Universität in Cleveland, USA. Er ist Experte für MRT-Technologie, MR-Fingerprinting und quantitative Bildgebung. Beide Erfinder lernten sich in den 90er Jahren kennen und begannen, gemeinsam an MR-Technologien zu forschen. Griswold erfand im Rahmen seiner Doktorarbeit an der Universität Würzburg das GRAPPA-Verfahren, ein Vorläufer von CAIPIRINHA, und eines der ersten parallelen Bildgebungsverfahren. Anschließend entwickelten Jakob und Griswold gemeinsam CAIPIRINHA, was in der Beschleunigung noch einen Schritt weiter geht und von Siemens Healthineers im Lizenzverfahren eingesetzt wird. CAIPIRINHA ist ein kombiniertes Datenaufnahme- und Rekonstruktionsverfahren, das es ermöglicht, die Bilder, die parallel aufgenommen wurden, rückwirkend wieder zu trennen, was die Bildqualität stark verbessert. Beide Forscher betonen ihre enge Freundschaft. Ihre Zusammenarbeit mit Siemens Healthineers dauert bis heute an. Jakob und Griswold wurden in der Kategorie Open Innovation ausgezeichnet.
Quelle: www.siemens.com/press
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Wenn die Fahrgäste des Rhein-Ruhr-Express bald besseren Mobilfunkempfang haben, verdanken sie das einem Erfindertrio aus Wien. Mobilfunkverbindungen brechen häufig ab, weil der Wagenkasten ein Faradayscher Käfig ist, an dem Funkstrahlen einfach abprallen. Dr. Mehrdad Madjdi (56, rechts), Dr. Lukas W. Mayer (38, Mitte) und Andreas Demmer (32, links) haben eine besondere Struktur für die Fensterbeschichtung entwickelt, die den Abschirmeffekt reduziert und den Empfang erheblich verbessert. Die Erfindung ist das Ergebnis einer erfolgreichen Zusammenarbeit der Divisionen Mobility und Corporate Technology in Österreich. Das Erfinder-Trio wurde in der Kategorie Herausragende Erfindung ausgezeichnet.
Quelle: www.siemens.com/press
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Windparks oder Förderanlagen für Öl und Gas werden mithilfe von Jack-up-Plattformen (Hubinseln) im offenen Meer installiert. Um die Beine dieser künstlichen Inseln am Meeresboden zu verankern, hat Vemund Kaarstad (55) von Process Industries & Drives aus Oslo, Norwegen, eine automatische Steuerung samt Regelungsstrategie erfunden. Sie verhindert, dass die Beine beim Absenken und Anheben der Tausende von Tonnen schweren Konstruktionen aus dem Wasser beschädigt werden oder gar abbrechen. Kaarstads System ist bereits bei über 70 Hubinseln im Einsatz. Der Erfinder wurde in der Kategorie Herausragende Erfindung ausgezeichnet.
Quelle: www.siemens.com/press
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Auf der Suche nach einer neuen Zusammensetzung für die keramische Wärmedämmschicht von Gasturbinenschaufeln nutzten Dr. Werner Stamm (65, rechts) und Dr. Arturo Flores Renteria (44) von der Division Power and Gas erstmals eine Methode der Computersimulation, die auf der Dichtefunktionaltheorie aufbaut. Damit gelangten sie ohne langwierige Experimente zu einer innovativen Materialmischung, die theoretisch allen Anforderungen genügt. Sie wird jetzt im Praxiseinsatz getestet. Das Forscherduo arbeitet seit Jahren zusammen: Stamm in Mülheim an der Ruhr, Flores Renteria in Berlin. Während Stamm als Physiker für die Grundlagen zuständig ist, kümmert sich Flores Renteria als Maschinenbauingenieur vor allem um die Umsetzbarkeit. Die beiden wurden in der Kategorie Herausragende Erfindung ausgezeichnet.
Quelle: www.siemens.com/press
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Ein neues Produkt auf den Markt zu bringen erfordert einen langen Atem. Dr. Jean-Mary Martel (40) weiß, wie man sich auf dieser langen Strecke immer wieder motiviert: Der Principal Key Expert bei Energy Management in Regensburg läuft Ultramarathons bis zu 100 Kilometer und teilt sich die Strecke geistig in kleine Etappen ein. Auch bei der Entwicklung eines intelligenten Brandschutzschalters für Niederspannungsgeräte gab es solche Meilensteine, die schließlich zum ersten, sehr erfolgreichen Marktauftritt führten. Martel wurde in der Kategorie Talente ausgezeichnet.
Quelle: www.siemens.com/press
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Produktionsmethoden befinden sich im Wandel: Mit neuen Materialien und Technologien wie 3-D-Druck können Werkteile funktioneller und effizienter hergestellt werden. Doch mit herkömmlichen Softwareprogrammen für Design wird das Potenzial nicht annähernd ausgeschöpft. Erfinder des Jahres Dr. Suraj Musuvathy (36) entwickelt bei Corporate Technology im US-amerikanischen Princeton, New Jersey, neue Algorithmen, die das Design in die Zukunft katapultieren sollen. Die neuen Programme erzeugen Gitterstrukturen als Designgrundlage, deren Geometrien 100.000-mal komplexer sind als bisher möglich. Der Erfinder wurde in der Kategorie Talente ausgezeichnet.
Quelle: www.siemens.com/press
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China einer der wichtigsten Märkte für Energieübertragung und -verteilung. Dr. Jilong Yao (39) hat bei Corporate Technology in Peking mehrere Geräte entwickelt, die diese Technologie in die Stromversorgung einbettet. Dazu gehören ein Schutzgerät für Transformatoren und ein Messgerät, das die Werte mittels Laseroptik überträgt und ein modularer Halbleitertransformator mit Leistungselektronik. Die von ihm entwickelten Technologien finden auf dem Weltmarkt Anwendung. Dies zeigt, dass die Siemens-Forschung in China zur Weltspitze gehört. Jetzt hat sich der extrem vielseitige Forscher dem Antriebsstrang für Roboter zugewandt. Yao wurde in der Kategorie Talente ausgezeichnet.
Quelle: www.siemens.com/press
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