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Europa wird unabhängig von GPS

Galileo-Satelliten erfolgreich gestartet

PREVIEW online - Die nächsten vier Galileo-Satelliten sind am 12. Dezember um 19:36:Uhr deutscher Zeit an Bord einer Ariane-5 von Europas Raumflughafen Kourou in Französisch-Guayana erfolgreich gestartet. Mit diesem Start erhöht sich die Zahl der Satelliten der Galileo-Konstellation auf insgesamt 22, wodurch die globale Verfügbarkeit der Navigationssignale vorangebracht wird. Für Sommer 2018 ist ein letzter Start mit einer Ariane 5 vorgesehen, wieder mit vier Satelliten an Bord. Später sollen Starts mit der Ariane 6 erfolgen.

Galileo ist Europas eigenes globales Satellitennavigationssystem, im Prinzip vergleichbar, aber genauer, als das amerikanische GPS. Es wird aus 30 Satelliten (24 aktiven und sechs Ersatz-Satelliten) im Orbit und der dazugehörigen Bodeninfrastruktur bestehen und europa- und weltweit eine Palette an Ortungs-, Navigations- und Zeitgebungsdiensten anbieten. Erste Galileo-Dienste stehen bereits seit rund einem Jahr zur Verfügung. Durch Kombination von GPS und Galileo lässt sich schon jetzt die Genauigkeit bei der Positionsbestimmung steigern. Alle Galileo-Dienste sollen nach der vollständigen Inbetriebnahme im Jahr 2020 zur Verfügung stehen.

Neben dem politischen Nutzen eines eigenen Navigationssystems decken die Satelliten auch eine Reihe von Anwendungen ab, die einen unmittelbaren täglichen Nutzen für den öffentlichen und privaten Bereich der Gesellschaft darstellen. So hat der „Search and Rescue Service“ (SAR) der Galileo-Satelliten laut EU das Potential, die Zeitspanne dramatisch zu reduzieren, um Menschen in Not zu finden und zu retten. Erste Erfahrungen in Norwegen haben gezeigt, dass gegenüber bisherigen Systemen ein Zeitvorteil von mehr als 45 Minuten besteht und die Ortungsungenauigkeit auf weniger als ein Zehntel reduziert wird.

Die Entwicklungsphase des Galileo-Programms sowie die Überprüfung der Systemleistung mit ersten Satelliten im Orbit wurden von der ESA durchgeführt und von ihr und der Europäischen Kommission gemeinsam finanziert. Die derzeitige Phase bis zum Erreichen der vollen Einsatzkapazität wird unter der Leitung der Europäischen Kommission vollständig von der EU finanziert. Die Kommission und die ESA haben eine Vereinbarung geschlossen, gemäß der die ESA im Auftrag der Kommission als die für den Entwurf und die Beschaffung verantwortliche Stelle handelt. Wie bei den meisten der bereits gestarteten Galileo-Satelliten verantwortet der Bremer Raumfahrtkonzerns OHB SE als Hauptauftragnehmer und Systemführer der Satelliten auch bei diesem Quartett das Satellitenkonzept, die Satellitenplattform, die Integration der Satelliten und deren Verifikation. Im Juni 2017 war dem Bremer Satellitenhersteller im Rahmen der dritten Ausschreibung der Zuschlag für acht weitere Galileo Satelliten erteilt worden. Im Oktober hat die Europäische Kommission eine vereinbarten Optionen gezogen und OHB System AG mit dem Bau von nochmals vier weiteren Satelliten für das Europäische Satellitennavigationssystem beauftragt, zu einem Stückpreis von rund 40 Millionen Euro. Die Satelliten sollen jeweils rund zwölf Jahre lang ihren Dienst im All leisten.


www.esa.int

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Im Jahr 2020 soll Galileo sämtliche Ortungs-, Navigations- und Zeitdienste bereitstellen und wird dann aus 30 Satelliten (24 aktiven und sechs Ersatz-Satelliten) bestehen.
Quelle: OHB
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Am 12. Dezember 2017 ist um 19.36 Uhr Mitteleuropäischer Zeit eine Ariane-5-Trägerrakete mit vier neuen Satelliten des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guyana) gestartet.
Quelle: ESA
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