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Wenn Mickey Mouse & Darth Vader die Pandemie treiben

Mit Stift und Zetteln gegen Corona

PREVIEW online - Das derzeit größte Problem bei der Verbreitung des Corona-Virus sind Partys, private Zusammenkünfte, Restaurant-, Kneipen- und Bar-Besuche. Jeder kennt es aus eigener Erfahrung: Noch immer werden oft überhaupt keine Gäste-Daten erhoben, die Masken – sofern überhaupt verwendet – werden von Kellnern eher Hals- oder Kinn-Deko denn als Gesundheitsschutz genutzt. Den Chefs scheint es völlig egal. Erst recht aber werden die Angaben nicht kontrolliert. Gastronomen sehen sich nicht in der Lage zu überprüfen ob Mickey Mouse oder Donald Trump bei ihnen getrunken und gegessen haben. Mangelndes Verantwortungsbewusstsein paart sich mit schnöder Abzocke-Mentalität und treibt die Infektionen rasant in die Höhe. Da in Städten und Gemeinden kaum wirksame Kontrollen stattfinden, die „Chancen“ erwischt zu werden also eher gering sind, ist es wie beim Schwarzfahren. Nur das hierbei nicht ein kleines Bußgeld fällig wird, sondern im Zweifel Menschen sterben und Wirtschaft und Gesellschaft ein zweites Lockdown nicht verkraften können.

Dem aktuellen „Konzept der Gäste-Registrierung“ mangelt es nicht nur an Einheitlichkeit. In Kneipen, Bars, Restaurants und bei den Gästen stößt es weiterhin auf Widerstand. Da es vielen Gastronomen und Gästen an Verantwortungsbewusstsein mangelt, tauchen in den Kontaktlisten immer wieder Fantasienamen wie Darth Vader oder Mickey Mouse auf. Nicht nur das. In Kombination mit falschen Telefonnummer und eMail-Adressen wird es den Gesundheitsämtern unmöglich gemacht, Infektionsketten nachzuvollziehen.

Mit Bleistift, Zetteln und Fax gegen die Pandemie

Statt der steinzeitlichen Registrierung mit Zettel und Stift rät das auf Gastro-Marketing spezialisierte Unternehmen Socialwave Gastwirten auf digitale Lösungen umzuswitchen. „Die Zettelwirtschaft bedeutet einen erheblichen Mehraufwand, wenn Gastronomen alle Datenschutz- und Hygiene-Anforderungen umsetzen, die per Gesetz gefordert werden“, erklärt Felix Schönfelder, Geschäftsführer von Socialwave. „Digitale Anwendungen sind unterm Strich günstiger und lösen das Darth-Vader-Problem. Bußgelder allein würden Gäste, die Zweifel an der Sicherheit ihrer Daten hegen, nicht von Falschangaben abhalten.“

Digitale Tools genießen mehr Vertrauen als Papierlisten

Weil ein Ende der Pandemie weiterhin nicht in Sicht ist, plädiert Socialwave für einen bundesweiten Einsatz von datenschutzfreundlichen und aufwandsoptimierten Erhebungswegen, etwa DSGVO-konforme Online-Registrierungs-Tools. Digitale Lösungen würden mehr Vertrauen in der Bevölkerung genießen als uneinheitliche Druckvorlagen, die teils bis zum Verlassen der Gäste auf dem Tisch verbleiben oder Gästen gegenseitig Einsicht in ihre Kontaktdaten ermöglichen.

Viel wichtiger aber ist, dass die Registrierung per QR-Code eine Bestätigung per E-Mail oder Handynummer erforderlich macht.

Schönfelder: „Falschangaben und Plausibilitätskontrollen sind bei durchdachten Digitallösungen grundsätzlich kein Thema, weil mindestens eine Kontaktmöglichkeit zum Gast verifiziert ist.“ Socialwave beispielsweise erfasst und speichert Gästedaten in einer separaten Datenbank nach den strengen Vorgaben der DSGVO. Wird ein Betrieb durch das Gesundheitsamt aufgefordert, Gäste-Kontaktdaten wegen einer nachgewiesenen Corona-Infektion zu übermitteln, können sie die Daten einfach als Excel-Datei exportieren oder einen Export per Mail bei Socialwave anfordern (https://kontaktregistrierung.social-wave.de/).

Strafverfolgung und Datenmissbrauch

Will ein Wirt mit der analogen Registrierung per Zettel und Stift allen gesetzlichen Anforderungen nachkommen, ist der Aufwand dem Gastro-Experten Schönfelder zufolge weitaus kostspieliger als die Einführung einer digitalen Lösung: „Papier-Bestellungen und Druck der Formulare sind nur ein kleiner Teil der Aufgaben, die von Gastronomen und deren MitarbeiterInnen im Alltag bewältigt werden müssen. Die Archivierung, Kontrolle der Angaben der Gäste und die permanente Desinfektion der Kugelschreiber sowie die DSGVO-konforme Entsorgung gehören ebenso dazu.“

Online-Registrierungen seien im Vergleich nicht nur günstiger, sondern würden von Gästen besser angenommen. „Ein Plakat am Eingang informiert über die Corona-Auflage. Gäste sehen das und registrieren sich schnell und unkompliziert per QR-Code oder WLAN-Login - und haben per 1-Klick-Konzept ihre Kontaktdaten hinterlassen."

Gesetz muss Personendaten vor Missbrauch schützen

Der Registrierungsprozess beim Besuch von Restaurants, Kneipen und Bars scheint mittlerweile zwar an sich so etwas wie ein „Gewohnheitskauf“ geworden zu sein. In welchem Umfang Daten abgefragt werden und mit welchem Medium, unterscheidet sich allerdings von Lokal zu Lokal.

Die verschiedenen Handhabungen erscheinen wie ein Flickenteppich: Ebenso so uneinheitlich wie die föderal geprägten Entscheidungen, wie man mit welchen Mitteln der Pandemie und Infektionsausbreitung am besten begegnet. „Dazu haben auch die bundesweiten Fälle beigetragen, in denen Gästedaten zur Strafverfolgung verwendet wurden. Wenn das Vertrauen von Gästen und Wirten in die Corona-Gästelisten weiter gestört wird, ist keinem geholfen“, sagt Schönfelder. Der Gesetzgeber müsse den Datenmissbrauch für andere Zwecke als den Infektionsschutz per Gesetz ausschließen und für Wirte einen DSGVO-konformen Registrierungsweg schaffen.

Pressekontakt
Peter Becker
Eckerkamp 139b
22391 Hamburg
Tel. +49-40-53 930 460
press(at)pre-view-online.com

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