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Abschaffung der Roamingaufschläge

Einigung macht den Weg endgültig frei

PREVIEW online - Was lange währt, wird endlich gut. Ein Jahrzehnt lang hat die EU- Kommission daran gearbeitet, die Aufschläge der Telekommunikationsbetreiber zu senken und schließlich abzuschaffen, die Kunden immer dann zahlen mussten, wenn sie im EU-Ausland ihr Mobilgerät nutzten. Die Roaming-Preise sind seit 2007 bereits um über 90 % gesunken. Als letzten Schritt zur Abschaffung der Roamingaufschläge am 15. Juni 2017 haben sich die Vertreter des Europäischen Parlaments, des Rates und der Kommission darüber geeinigt, wie die Roamingvorleistungsmärkte reguliert werden sollen. Dabei geht es um die Preise, die sich die Betreiber gegenseitig in Rechnung stellen, wenn ihre Kunden im Zuge des Roamings andere Netze in der EU benutzen.

Die jetzt erzielte politische Einigung war eine letzte Hürde, die genommen werden musste, damit das „Roaming zu Inlandspreisen“ ab dem 15. Juni 2017 funktionieren kann. Der neue EU-Digitalkommissar Andrus Ansip, er stammt aus dem Digital-Vorreiter Estland, betonte, dass die EU damit ihr Versprechen einlöst. Er erklärte: „Das war das letzte Puzzleteil. Ab dem 15. Juni, werden alle Europäerinnen und Europäer in der EU reisen können, ohne Roaminggebühren zu zahlen. Gleichzeitig sorgen wir dafür, dass die Anbieter auch weiterhin im Wettbewerb um die besten Angebote auf ihren Heimatmärkten stehen können.“

Jetzt ist sicher, dass EU-Verbraucher ab dem Beginn des Sommers auf Reisen in der EU für Anrufe, gesendete SMS-Nachrichten und die Internetnutzung mit Mobilgeräten dieselben Preise zahlen werden wie zuhause. Die EU-Kommsision ist überzeugt, dass die neue Regelung nicht nur wegen des Roamings zu Inlandspreisen für die Menschen attraktiv ist, sondern auch für die Unternehmen tragfähig. Die gefundene Lösung stellt sicher, dass die Kosten gedeckt werden können und der Wettbewerb auf den nationalen Roamingvorleistungsmärkten erhalten bleibt.

Dank der politischen Einigung über die Vorleistungsbedingungen werden Verbraucher ihre Mobilgeräte auf vorübergehenden Auslandsreisen in der EU zu den Bedingungen ihrer inländischen Verträge nutzen können. Wenn Verbraucher die vertraglichen Nutzungsgrenzen beim Roaming überschreiten, dürfen Aufschläge erhoben werden. Etwaige zusätzliche Entgelte dürfen dabei aber nicht höher sein als die jetzt für die Vorleistungsebene festgelegten Obergrenzen von 3,2 Cent pro Minute für Anrufe und 1 Cent pro SMS sowie von 7,70 EUR pro GB. Die Preisgrenze für den Datenverkehr wird in fünf Jahren schrittweise auf 2,50 EUR pro GB ab 1.Januar 2022 abgesenkt.


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