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eBlocker schützt die ganze Familie

PREVIEW online - Im Internet werden wir penetrant verfolgt von Online-Werbung. Das muss nicht sein. Christian Bennefeld, Geschäftsführer der eBlocker GmbH in Hamburg, stellte auf der DIGITAL BUSINESS PREVIEW mit dem "eBlocker Pro" und der "eBlocker Family" gleich zwei neue Produkte vor. Die Hardware stoppt zuverlässig Werbung und unterbindet obendrein unerwünschtes Tracking. "Das Gefährliche ist das Persönlichkeitsprofil, das professionelle Datensammler von uns anlegen", warnt Christian Bennefeld in seinem spannenden Vortrag. Mit "Dynamic Pricing" ist es den Datenschnüfflern zum Beispiel möglich, die Preise für ihre Produkte auf Basis der gesammelten Profildaten anzupassen. So kann es passieren, dass ein Kunde beim Online-Shopping für das gleiche Produkt deutlich mehr bezahlt als der Nachbar. "eBlocker Pro" stoppt diesen Datenmissbrauch. "eBlocker Family" bietet darüberhinaus individuelle Multi-User Unterstützung und Jugendschutz-Funktionen.

Datenschutz 2017: Privatsphäre wird auf dem Altar der Digitalisierung geopfert

Egal ob unberechenbare Politiker, schnüffelnde Konzerne und spionierende Technik: Beim Thema Datenschutz geht es auch 2017 weiter hoch her, ist sich Anti-Tracking-Experte Christian Bennefeld sicher. Er wagt eine Prognose, welche Aspekte in diesem Jahr für Schlagzeilen sorgen.

These 1: 180 Grad-Wende in der Politik

2014 lag Bundeskanzlerin Merkel das Thema Datenschutz noch am Herzen. Erste Irritationen gab es dann 2015 durch die Aussage, dass Datenschutz nicht wirtschaftlichen Innovationen im Weg stehen dürfe. Inzwischen ist die Regierung offenbar vollends auf die wirtschaftliche Linie umgeschwenkt und scheint bereit, dafür die Interessen der Bürger zu opfern. Zentrale Prinzipien des Datenschutzes stehen auf der Kippe. Nur einige Beispiele:

• Die Bundesregierung will das Datenschutzgesetz reformieren und im Zuge dessen den so genannten Zweckbindungsgrundsatz abschaffen. Klingt undramatisch, kann jedoch schwerwiegende Folgen für den Nutzer haben. Denn: Daten, die bis jetzt nur zu einem definierten und verabredeten Zweck erhoben werden durften, können dann auch gegen das Wissen des Betroffenen für völlig andere Zwecke verwendet werden. Die Einwilligung, bisher eines der wertvollsten Instrumente zur Sicherung der Datensouveränität, würde durch die Reform umfassend abgewertet. Damit verliert der Nutzer noch mehr Kontrolle über seine Daten.

• Die staatliche Überwachung nimmt weiter zu. So nimmt die zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich (Zitis) ihre Arbeit auf. Ihr Auftrag: Verschlüsselte Botschaften zu dechiffrieren, etwa von WhatsApp und anderen Messengern. Und auch der BND darf mehr spionieren als jemals zuvor, beispielswiese deutsche Bürger in Deutschland ausspähen. Überdies darf der Nachrichtendienst Internetknotenpunkte in Deutschland und sämtliche Leitungen der Telekom anzapfen. Es steht zu befürchten, dass weitere Maßnahmen „für mehr Sicherheit“ 2017 durchgewunken werden.

These 2: USA weiten Internet-Spionage aus

Seit kurzem dürfen FBI-Ermittlern jeden Computer auf der Welt hacken und durchsuchen (Rule 41). Ein Durchsuchungsbeschluss eines beliebigen Amtsrichters reicht. Unter Präsident Trump drohen weitere Vorstöße dieser Art. Schließlich stellte sich der jetzige US-Präsident beim Konflikt zwischen FBI und Apple über die Entschlüsselung eines konfiszierten iPhones auf die Seite der Bundespolizei, die vehement den Zugang zu den Daten forderte. Edward Snowden sei zudem ein Verräter, der die Todesstrafe verdient hätte. Und die umfassende Erhebung und Speicherung von Metadaten durch die NSA begrüßte er ausdrücklich. Er forderte gar eine Verschärfung der entsprechenden Gesetze. Generell scheint für Trump die Kontrolle über das Internet eine wichtige Rolle zu spielen – bei Datenschützern sollten die Alarmglocken läuten.

These 3: IoT / Smart Home verschärft die Datenschutzkrise

Immer mehr Geräte mit Internet-Verbindung erobern Haushalte und Büros. Bis 2020 sollen rund 50 Milliarden vernetzte Geräte Teil unseres täglichen Lebens werden, schätzen Experten. Je mehr Technik unser privates und berufliches Leben bestimmt, desto wichtiger sind Faktoren wie Datensicherheit und Datenschutz – genau das Gegenteil ist aber der Fall. Mit diesen Punkten nehmen es viele Hersteller nicht so genau. So erwiesen sich auf einer Veranstaltung des hightech presseclub unter anderem viele Smart-TV-Geräte von Samsung bis Philips im Test von eBlocker als regelrechte Datenschleudern. Ein weiteres Beispiel sind Fitnesstracker: Wie ein kürzlich durchgeführter Test von sieben deutschen Datenschutz-Aufsichtsbehörden verdeutlicht, zeigen alle überprüften Produkte große Mängel. Die meisten erfüllten nicht einmal die Basisanforderungen an ordentlichen Datenschutz.

These 4: Noch mehr Datenschutzskandale

Egal ob Bundestag, Yahoo, BMW oder Web of Trust: Schon im letzten Jahr (wie auch in den Jahren davor) patzten prominente Unternehmen beim Datenschutz. Das wird 2017 nicht besser. Verantwortlich sind auf der einen Seite schlampige Sicherheitsmaßnahmen. Auf der anderen Seite locken durch den Missbrauch hohe Gewinne. Denn Daten sind und bleiben das Öl im Internetbusiness. Längst hat sich eine Industrie etabliert, die daraus ein Milliardengeschäft generiert: Zwischenhändler sammeln Nutzerdaten aus unterschiedlichen Quellen, reichern sie an, schnüren sie zu großen Paketen und verkaufen sie weiter.

These 5: Personalisierte Werbung im Rahmen der Bundestagswahlen

Der digitale Wahlkampf rund um die Bundestagswahl geht im Sommer in die heiße Phase. Schon die Präsidentenwahl in den USA war von geschickter Wahlbeeinflussung durch gezielte Werbeansprache von Wechselwählern geprägt. Basis dieser Operationen waren Internet-Profile der Nutzer. Es ist mehr als wahrscheinlich, dass solche Verfahren auch in Deutschland zum Einsatz kommen. Die AFD scheint die Klaviatur des digitalen Wahlkampfes dabei am besten zu spielen.

Fazit

2017 steht der Datenschutz stärker im Kreuzfeuer als je zuvor. Auf der einen Seite die Politik, die durch die Aufweichung geltender Regeln offiziell die Sicherheit erhöht, in Wahrheit aber einfach mehr Kontrolle will. Auf der anderen Seite die Wirtschaft, die private Daten als lukrative Einnahmequelle entdeckt hat. Beide Kräfte arbeiten auf Hochtouren daran, zentrale Eckpfeiler des Datenschutzes weiter aufzuweichen. Jeder Einzelne sollte daher tunlichst aufpassen, seine persönlichen Daten nicht auf dem Altar der Digitalisierung zu opfern. Dabei unterstützen technische Hilfsmittel genau wie geschärfte Aufmerksamkeit.

www.eblocker.com

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Farena Bajwa, Communication Manager bei eBlocker GmbH, präsentiert auf der DIGITAL BUSINESS PREVIEW den eBlocker Pro und eBlocker Family.
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Farena Bajwa, Communication Manager bei eBlocker GmbH, präsentiert auf der DIGITAL BUSINESS PREVIEW den eBlocker Pro und eBlocker Family.
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Christian Bennefeld, CEO eBlocker GmbH, präsentiert auf der DIGITAL BUSINESS PREVIEW den eBlocker Pro und den eBlocker Family.
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Christian Bennefeld, CEO eBlocker GmbH, präsentiert auf der DIGITAL BUSINESS PREVIEW den eBlocker Pro und den eBlocker Family.
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